Australian Shepherd und Westernpferde
Zucht mit Herz und Verstandl

Informationen zur Zucht 

Wir wollen Ihnen hier einen kleinen Einblick gewähren wie unsere Vorstellung von Zucht ist!

Das Wichtigste für uns ist Gesundheit und Charakter! Wir haben 3 verschiedene Linien, mit denen Wir unsere Zucht aufgebaut haben. Wir geben uns die größte Mühe jede einzelne Linie zu verbessern.

Zucht bedeutet nicht nur einen Rüden und eine Hündin zusammen zu lassen und dann nach ca.63 Tagen niedliche Welpen zu bekommen.

Auch wir haben Rückschläge und haben Fehler gemacht, die zu dem Zeitpunkt wo sie entstanden noch keine Fehler waren. Das wichtigste ist das man bereit ist daraus zu lernen.

Seriöse Züchter versuchen immer zu verbessern und züchten mit Papieren. Verbessern in Gesundheit, Charakter und auch dem Standard so nahe wie möglich zu kommen und dies auch in der Reihenfolge. Am Charakter kann man noch einiges bei der Erziehung ausbügeln bei einen sehr kranken Hund nicht mehr. Hier meine ich schlimme Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen, Epilepsie, Herzkrankheiten und vieles mehr. Mit Papiere warum das? Es geht zum einen ja um die Rassereinheit, die Abstammung wird z. Bsp. beim ASCA per vorgeschriebenen DNA Test  überprüft. Das Papier ist so manchen Welpeninteressenten ja gar nicht wichtig. Aber ein Papier bedeutet noch mehr, es enthält die Vorfahren der Elterntiere und die gilt es unter die Lupe zu nehmen um so gut wie es geht Krankheiten zu mindern, Inzucht unter den ersten Generationen zu vermeiden (bei weiter zurück liegenden wird es auf Grund der Anfänge der Australian Shepherd Zucht schwierig). Der COI ( Coefficient of Inbreeding ) der ersten 10 Generationen hilft sehr dabei um Inzuchtdepressionen zu vermeiden. Ohne Abstammung kann man weder nachforschen welche Krankheiten die Vorfahren hatten und man wird nicht in Erfahrung bringen wie alt die Vorfahren geworden sind. Man kommt auch nicht an Daten von allen Vorfahren, da viele Züchter schweigen oder die Vorfahren kommen aus anderen Ländern und man findet viele  Züchter nicht.

Epilepsie ist auch beim Australian Shepherd ein Thema, Eltern von Epilepsie erkrankten Hunden sind Epilepsievererber. Es gibt kein Pedigree was völlig frei davon ist, nur es gibt leider auch Züchter die dies ignorieren und auch auf diese Vererber Inzucht praktizieren. Sie  als Welpeninteressent können meistens nicht wissen welche Hunde dies sind, selbst wir Züchter kennen längst nicht alle, aber sie können schauen das in den ersten Generationen keine Inzucht ist und der COI bei beiden Elterntieren nicht höher als der Durchschnitt der Rasse ist. Der Durchschnitt liegt um die 12%, der Züchter ihres Vertrauens wird Ihnen den COI belegen können.

Ohne Papiere geht dies alles nicht!

Die Epilepsie ist hier ein Beispiel, es gilt im großen und ganzen für alle Krankheiten und auch für Charakterschwächen.

Die Befürworter für Inzucht, Inzest oder Lienenzucht sollten bedenken es wird auch schlechtes gefestigt. Das zu Beginn in einer Rasse Inzucht usw. praktiziert wurde ist noch nachvollziehbar, aber über diesen Punkt sind wir wohl längst hinaus mit den Aussies.

Sie als Welpeninteressent möchten doch einen Hund der gesund alt wird und mit alt meine ich wirklich alt. Die Lebenserwartung vom Aussie ist schon nicht mehr so hoch wie sie einmal war. In vielen Linien werden die Hunde nur noch etwa 9 Jahre alt im Gegensatz zu ca. 14 Jahre ist es schon ein Unterschied. Dies und die Disposition  an bestimmten Krankheiten wird vererbt.

Kein Züchter kann ihnen garantieren das sie einen Welpen kaufen, der gesund alt wird! Ein seriöser Züchter sollte aber seine Hausaufgaben machen und sein bestes geben um einen langlebigen, gesunden und charakterfesten Hund zu züchten.

Dazu gehören Gesundheitsuntersuchungen der Eltern und auch Ahnenforschung!

Dies  alles sollte man vor der eigentlichen Zucht, dem Decken schon getan haben. Wir fangen schon meist  Jahre vorher an einen geeigneten Deckrüden für unsere Hündinnen zu suchen. Suchen wir einen Rüden zum Kauf wird es noch schwieriger, da wir suchen bis wir einen passenden zu allen unseren Linien gefunden haben. Wir haben uns auch mit einigen Züchtern, die mit unseren Einstellungen konform gehen, zusammen getan. So hat man mehrere Rüden zur Wahl und jeder von uns Züchtern hat einen Vorteil davon. Dies heißt nicht das immer ein Rüde von uns genutzt wird!

Zur eigentlichen Zucht gehört das vorbereiten der Elterntiere, zu erst erfolgen die Gesundheitsuntersuchungen und das beantragen der DNA Untersuchung. Zur Gesundheitsuntersuchung gehört das HD und ED röntgen und die Auswertung durch einen Spezialisten. Da es immer wieder neue Genteste gibt für vererbbare Krankheiten ist auch hier eine Untersuchung evtl.. nötig, das sollte man in Erfahrung bringen. Sind die Eltern der Zuchttiere bereits auf alle zur Zeit zur Verfügung stehenden Teste untersucht reicht es da zu testen wo die Eltern Träger sind. Denn man sollte niemals Träger mit einem Träger der gleichen Krankheit verpaaren!